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Akelei

Aquilegia vulgaris

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Akelei
Akelei

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde Akelei traditionell dem Bereich von Hals und Lymphsystem zugeordnet.

Zutaten

Frische Blüten, Blätter und Samenkapseln; für die Tinktur die ganze Frischpflanze.

Hinweis

Vor allem die Samen gelten in der Fachliteratur als schwach giftverdächtig.

Pflanzenkundliches

Die Akelei (Aquilegia vulgaris) zählt zu den Hahnenfußgewächsen und ist damit mit Eisenhut, Rittersporn, Trollblume und den Anemonen verwandt. Die Blütenhülle ist meist dunkelblau; auf die äußeren Hüllblätter folgen die Honigblätter, deren langer Sporn sich nach innen krümmt. Für Zubereitungen dienen die frischen Blüten, Blätter und Samenkapseln. Hildegard widmet der Pflanze in der Physica ein eigenes Kapitel und nennt sie kalt; nach der Literatur taucht die Akelei bei ihr zum ersten Mal namentlich in einem Arzneibuch auf. Im übrigen Mittelalter wurde sie als Arzneipflanze wenig genutzt, war aber in der Kunst eine bedeutende Symbolpflanze.

Quellen & Belegstellen

  1. Hildegard von Bingen: Heilsame Schöpfung. Die natürliche Wirkkraft der Dinge (Physica). Hrsg. von der Abtei St. Hildegard, Eibingen. Beuroner Kunstverlag 2012 (4. Auflage 2024). Cap. 1-132.
  2. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014.
  3. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014.
  4. Heepen, Günther H.: Das Heilwissen der Hildegard von Bingen. Gräfe und Unzer Verlag 2015.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Akelei

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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