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Edelsteine

Hildegard von Bingen: Ihre Lehre zu den Heilsteinen


In ihrem wegweisenden Werk Physica beschrieb die Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098–1179) nicht nur die Heilkraft von Pflanzen, sondern auch die besonderen Eigenschaften von Edelsteinen. Sie sah in jedem Stein eine einzigartige Schwingung, die zur Linderung verschiedener Leiden beitragen konnte. Ihre Lehre bildet bis heute eine wichtige Grundlage in der modernen Steinkunde.

Alle Edelsteine haben ein Kristallgitter, auf dem in ganz präzisen Abständen Atome angeordnet sind und eine Gitterschwingung ausüben, die sie nach außen über die Haut an ganz spezielle Organe abgeben können, um diese zu aktivieren.

Hildegard von Bingen: Ihre Lehre zu den Heilsteinen


In ihrem wegweisenden Werk Physica beschrieb die Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098–1179) nicht nur die Heilkraft von Pflanzen, sondern auch die besonderen Eigenschaften von Edelsteinen. Sie sah in jedem Stein eine einzigartige Schwingung, die zur Linderung verschiedener Leiden beitragen konnte. Ihre Lehre bildet bis heute eine wichtige Grundlage in der modernen Steinkunde.

Alle Edelsteine haben ein Kristallgitter, auf dem in ganz präzisen Abständen Atome angeordnet sind und eine Gitterschwingung ausüben, die sie nach außen über die Haut an ganz spezielle Organe abgeben können, um diese zu aktivieren.

Jaspis

Jaspis nach Hildegard von Bingen

Jaspis, der "Stein der Gerechtigkeit", nahm in Hildegards Lehre eine besondere Stellung ein. Sie beschrieb seine Anwendung detailliert zur Unterstützung bei Gehör- und Atemwegsbeschwerden sowie bei Gicht. Diese überlieferte Methode zeugt von ihrem tiefen Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Naturmaterialien und dem menschlichen Körper.

Ein Mensch aber, der auf einem Ohr taub ist, der halte den Jaspis an den Mund, und er hauche ihn mit seinem warmen Atem an, damit er dadurch warm und feucht werde. Und sogleich stecke er ihn ins Ohr und stecke dünnes Werg aus jenem Stein. Und so verschließe er das Ohr, damit die Wärme dieses Steins ins Ohr eindringe. Und wie dieser Stein von der verschiedenartigen Luft wächst, so löst er auch verschiedene Krankheiten der Säfte, und so wird jener (Kranke) das Gehör wieder erlangen.

Und wer stark den Schnupfen hat, der halte den Jaspis an den Mund und hauche ihn mit seinem warmem Atem an, damit er warm und feucht werde, und so stecke er ihn in die Nasenlöcher und drücke mit der Hand die Nase zu, damit die Wärme jenes (Steins) in den Kopf eindringt. Und die Säfte des Kopfes werden um so schneller und milder gelöst, und (der Kranke) wird sich besser fühlen.

Und (bei) wem im Herzen oder in den Lenden oder in irgendeinem anderen Glied des Menschen Stürme der Säfte, das heißt Gicht, auftreten, der lege den Jaspis auf jene Stelle und drücke ihn, bis er dort warm wird, und die Gicht wird weichen, weil die gute Wärme und die gute Kraft jene unrichtig warmen (und) kalten Säfte heilt und beruhigt.

Hildegard von Bingen

Diese Anwendung, bei der der Stein mit der Körperwärme aktiviert wird, verdeutlicht Hildegards ganzheitlichen Ansatz, der die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Körper vereint.

Jaspis

Jaspis nach Hildegard von Bingen

Jaspis, der "Stein der Gerechtigkeit", nahm in Hildegards Lehre eine besondere Stellung ein. Sie beschrieb seine Anwendung detailliert zur Unterstützung bei Gehör- und Atemwegsbeschwerden sowie bei Gicht. Diese überlieferte Methode zeugt von ihrem tiefen Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Naturmaterialien und dem menschlichen Körper.

Ein Mensch aber, der auf einem Ohr taub ist, der halte den Jaspis an den Mund, und er hauche ihn mit seinem warmen Atem an, damit er dadurch warm und feucht werde. Und sogleich stecke er ihn ins Ohr und stecke dünnes Werg aus jenem Stein. Und so verschließe er das Ohr, damit die Wärme dieses Steins ins Ohr eindringe. Und wie dieser Stein von der verschiedenartigen Luft wächst, so löst er auch verschiedene Krankheiten der Säfte, und so wird jener (Kranke) das Gehör wieder erlangen.

Und wer stark den Schnupfen hat, der halte den Jaspis an den Mund und hauche ihn mit seinem warmem Atem an, damit er warm und feucht werde, und so stecke er ihn in die Nasenlöcher und drücke mit der Hand die Nase zu, damit die Wärme jenes (Steins) in den Kopf eindringt. Und die Säfte des Kopfes werden um so schneller und milder gelöst, und (der Kranke) wird sich besser fühlen.

Und (bei) wem im Herzen oder in den Lenden oder in irgendeinem anderen Glied des Menschen Stürme der Säfte, das heißt Gicht, auftreten, der lege den Jaspis auf jene Stelle und drücke ihn, bis er dort warm wird, und die Gicht wird weichen, weil die gute Wärme und die gute Kraft jene unrichtig warmen (und) kalten Säfte heilt und beruhigt.

Hildegard von Bingen

Diese Anwendung, bei der der Stein mit der Körperwärme aktiviert wird, verdeutlicht Hildegards ganzheitlichen Ansatz, der die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Körper vereint.

Amethyst

Amethyst nach Hildegard von Bingen

Der Amethyst wurde von Hildegard von Bingen vor allem zur Reinigung und Pflege der Haut geschätzt. Sie beschrieb seine Anwendung bei Insektenstichen, Schwellungen und zur Verbesserung des Hautbildes. Seine überlieferten Anwendungen zeigen, wie Hildegard die Kräfte der Natur zur äußeren Anwendung nutzte, um das körperliche Wohlbefinden zu fördern.

Und wenn ein Mensch durch eine plötzliche Schwellung irgendwo an seinem Körper anschwillt, befeuchte er diesen Stein mit seinem Speichel, und so befeuchtet berühre er die Schwellung überall, und die Schwellung wird kleiner werden und verschwinden.

Wenn aber ein Mensch im Gesicht Flecken hat, befeuchte er den Amethyst mit seinem Speichel und bestreiche damit sein Gesicht. Mache auch noch Wasser am Feuer warm und halte den Amethyst über dieses Wasser. Lege diesen Stein schließlich selbst in das Wasser und wasche mit diesem Wasser das Gesicht. Oft gemacht, wird die Gesichtshaut zart und die Gesichtsfarbe schön.

Hildegard von Bingen

Hildegards Anleitungen verdeutlichen, dass der Amethyst in ihrer Heilkunde als reinigender und klärender Stein eingesetzt wurde, sowohl bei akuten Beschwerden als auch zur allgemeinen Förderung der Hautgesundheit.

Amethyst

Amethyst nach Hildegard von Bingen

Der Amethyst wurde von Hildegard von Bingen vor allem zur Reinigung und Pflege der Haut geschätzt. Sie beschrieb seine Anwendung bei Insektenstichen, Schwellungen und zur Verbesserung des Hautbildes. Seine überlieferten Anwendungen zeigen, wie Hildegard die Kräfte der Natur zur äußeren Anwendung nutzte, um das körperliche Wohlbefinden zu fördern.

Und wenn ein Mensch durch eine plötzliche Schwellung irgendwo an seinem Körper anschwillt, befeuchte er diesen Stein mit seinem Speichel, und so befeuchtet berühre er die Schwellung überall, und die Schwellung wird kleiner werden und verschwinden.

Wenn aber ein Mensch im Gesicht Flecken hat, befeuchte er den Amethyst mit seinem Speichel und bestreiche damit sein Gesicht. Mache auch noch Wasser am Feuer warm und halte den Amethyst über dieses Wasser. Lege diesen Stein schließlich selbst in das Wasser und wasche mit diesem Wasser das Gesicht. Oft gemacht, wird die Gesichtshaut zart und die Gesichtsfarbe schön.

Hildegard von Bingen

Hildegards Anleitungen verdeutlichen, dass der Amethyst in ihrer Heilkunde als reinigender und klärender Stein eingesetzt wurde, sowohl bei akuten Beschwerden als auch zur allgemeinen Förderung der Hautgesundheit.

Amethyst

Achat nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen beschrieb den Achat in ihrem Werk "Physica" als einen Stein, der auf Körper und Geist wirkt, das seelische Gleichgewicht stärkt und die geistigen Fähigkeiten fördert. Der Achat ist für seine breite Palette an natürlichen Farbtönen – von Grau und Blau bis zu Rotbraun und Grün – und seine oft gebänderten Musterungen bekannt, die jeden Stein zu einem Unikat machen.

Und wenn ein Mensch diesen Stein mit sich trägt, lege er ihn auf seine nackte Haut, damit er so warm werde, und seine Natur macht jenen Menschen tauglich und verständig und klug beim Reden, weil (der Stein) vom Feuer und von der Luft und vom Wasser entsteht. Denn wie ein übles Kraut, das an die Haut des Menschen gelegt wird, dort bisweilen eine Blase oder ein Geschwür entstehen läßt, so machen auch gewisse Edelsteine, wenn sie an die Haut des Menschen gelegt werden, diesen gesund und verständig durch ihre Kraft.

Und ein Mensch, der die Fallsucht hat und der mondsüchtig ist, der soll immer einen Achat an seiner Haut liegend haben, und dann wird es ihm besser gehen. Denn Menschen werden oft mit diesen Krankheiten geboren, ziehen sich diese aber auch infolge übler Säfte und Seuchen zu. Und wer die fallende Sucht hat, der lege den Achat für drei Tage in Wasser ein, wenn der Mond voll ist, und am vierten Tag nehme er (den Stein) weg, und er koche jenes Wasser mäßig, so daß es nicht aufsiedet, und so verwahre er es und koche damit alle Speisen, die er in der Zeit ißt, bis der Mond ganz abnimmt. Und was er inzwischen trinkt, ob Wein oder Wasser, da hinein lege er inzwischen den Achat. Und so mache er es während zehn Monaten, und er wird geheilt werden, es sei denn Gott will nicht.

Hildegard von Bingen

Hildegards Anleitungen beschreiben den Achat als einen wohltuenden Stein, dessen wärmende Kraft direkt auf der Haut wirken soll. Sie empfahl ihn bei Insektenstichen, Fieber, Schmerzen und Kopfschmerzen sowie bei "Fallsucht" (Epilepsie). Zudem sollte der Achat das Gedächtnis stärken, die Konzentration fördern und die Klugheit sowie die sprachliche Gewandtheit verbessern.

Die vielseitigen Anwendungen des Achats zeigen, wie Hildegard die feinstofflichen Energien der Natur nutzte, um das Wohlbefinden auf ganzheitlicher Ebene zu unterstützen.

Amethyst

Achat nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen beschrieb den Achat in ihrem Werk "Physica" als einen Stein, der auf Körper und Geist wirkt, das seelische Gleichgewicht stärkt und die geistigen Fähigkeiten fördert. Der Achat ist für seine breite Palette an natürlichen Farbtönen – von Grau und Blau bis zu Rotbraun und Grün – und seine oft gebänderten Musterungen bekannt, die jeden Stein zu einem Unikat machen.

Und wenn ein Mensch diesen Stein mit sich trägt, lege er ihn auf seine nackte Haut, damit er so warm werde, und seine Natur macht jenen Menschen tauglich und verständig und klug beim Reden, weil (der Stein) vom Feuer und von der Luft und vom Wasser entsteht. Denn wie ein übles Kraut, das an die Haut des Menschen gelegt wird, dort bisweilen eine Blase oder ein Geschwür entstehen läßt, so machen auch gewisse Edelsteine, wenn sie an die Haut des Menschen gelegt werden, diesen gesund und verständig durch ihre Kraft.

Und ein Mensch, der die Fallsucht hat und der mondsüchtig ist, der soll immer einen Achat an seiner Haut liegend haben, und dann wird es ihm besser gehen. Denn Menschen werden oft mit diesen Krankheiten geboren, ziehen sich diese aber auch infolge übler Säfte und Seuchen zu. Und wer die fallende Sucht hat, der lege den Achat für drei Tage in Wasser ein, wenn der Mond voll ist, und am vierten Tag nehme er (den Stein) weg, und er koche jenes Wasser mäßig, so daß es nicht aufsiedet, und so verwahre er es und koche damit alle Speisen, die er in der Zeit ißt, bis der Mond ganz abnimmt. Und was er inzwischen trinkt, ob Wein oder Wasser, da hinein lege er inzwischen den Achat. Und so mache er es während zehn Monaten, und er wird geheilt werden, es sei denn Gott will nicht.

Hildegard von Bingen

Hildegards Anleitungen beschreiben den Achat als einen wohltuenden Stein, dessen wärmende Kraft direkt auf der Haut wirken soll. Sie empfahl ihn bei Insektenstichen, Fieber, Schmerzen und Kopfschmerzen sowie bei "Fallsucht" (Epilepsie). Zudem sollte der Achat das Gedächtnis stärken, die Konzentration fördern und die Klugheit sowie die sprachliche Gewandtheit verbessern.

Die vielseitigen Anwendungen des Achats zeigen, wie Hildegard die feinstofflichen Energien der Natur nutzte, um das Wohlbefinden auf ganzheitlicher Ebene zu unterstützen.

Chalzedon

Chalzedon nach Hildegard von Bingen

In ihrem Werk „Physica“ beschrieb Hildegard von Bingen den Chalzedon als einen Stein von besonderer Wirkung auf Geist und Seele. Er ist bekannt für seine zarten Farbtöne von Milchweiß bis hin zu Blassviolett. Besonders beliebt bei vielen Hildegard-Freunden ist der himmelblaue Chalzedon, da seine Farbe Klarheit und Ruhe ausstrahlt. Hildegard sah in ihm eine Kraft, die das seelische Gleichgewicht stärkt und die verborgenen Talente der Kommunikation freilegt.

Und wenn dieser Stein von einem Menschen getragen wird, soll er ihn so bei sich halten, daß er seine Haut berührt, so daß er auch auf eine Ader seines Körpers gelegt ist, und jene Ader und das Blut, welche die Wärme und die Kraft (des Steins) aufnehmen, leiten diese Kräfte an die übrigen Adern und an das übrige Blut weiter.

Und so wendet dieser Stein Krankheiten vom Menschen ab, und verleiht ihm einen sehr starken Sinn gegen Jähzorn, so daß er so sanft in seinen Sitten sein wird, daß kaum ein Mensch gefunden werden kann, durch den er zu gerechtem Zorn gereizt diesen (dann) durch Ungerechtigkeit verletzen könnte.

Und wer eine beständige Art zu reden haben möchte und weise Vortragen (will), was er sagt, der halte den Chalcedon in seiner Hand, und erwärme ihn mit seinem Hauch, damit er davon auch feucht werde. Und dann lecke er (ihn) mit seiner Zunge, und er wird beständiger mit den Menschen reden können.

Hildegard von Bingen

Hildegard empfahl, den Chalzedon bei sich zu tragen, um Jähzorn und Zornesausbrüche abzuwenden und innere Ruhe zu finden. Seine überlieferten Kräfte sollten auch bei Melancholie und zur Beruhigung von Nerven wirken. Besondere Bedeutung maß sie seiner Fähigkeit bei, die Sprachgewandtheit und die Rhetorik zu fördern. Hildegards Lehren zeigen, wie der Stein dazu beitragen kann, das Selbstvertrauen zu stärken und Hemmungen zu lösen, um die eigenen Gedanken klar und frei auszudrücken.

Chalzedon

Chalzedon nach Hildegard von Bingen

In ihrem Werk „Physica“ beschrieb Hildegard von Bingen den Chalzedon als einen Stein von besonderer Wirkung auf Geist und Seele. Er ist bekannt für seine zarten Farbtöne von Milchweiß bis hin zu Blassviolett. Besonders beliebt bei vielen Hildegard-Freunden ist der himmelblaue Chalzedon, da seine Farbe Klarheit und Ruhe ausstrahlt. Hildegard sah in ihm eine Kraft, die das seelische Gleichgewicht stärkt und die verborgenen Talente der Kommunikation freilegt.

Und wenn dieser Stein von einem Menschen getragen wird, soll er ihn so bei sich halten, daß er seine Haut berührt, so daß er auch auf eine Ader seines Körpers gelegt ist, und jene Ader und das Blut, welche die Wärme und die Kraft (des Steins) aufnehmen, leiten diese Kräfte an die übrigen Adern und an das übrige Blut weiter.

Und so wendet dieser Stein Krankheiten vom Menschen ab, und verleiht ihm einen sehr starken Sinn gegen Jähzorn, so daß er so sanft in seinen Sitten sein wird, daß kaum ein Mensch gefunden werden kann, durch den er zu gerechtem Zorn gereizt diesen (dann) durch Ungerechtigkeit verletzen könnte.

Und wer eine beständige Art zu reden haben möchte und weise Vortragen (will), was er sagt, der halte den Chalcedon in seiner Hand, und erwärme ihn mit seinem Hauch, damit er davon auch feucht werde. Und dann lecke er (ihn) mit seiner Zunge, und er wird beständiger mit den Menschen reden können.

Hildegard von Bingen

Hildegard empfahl, den Chalzedon bei sich zu tragen, um Jähzorn und Zornesausbrüche abzuwenden und innere Ruhe zu finden. Seine überlieferten Kräfte sollten auch bei Melancholie und zur Beruhigung von Nerven wirken. Besondere Bedeutung maß sie seiner Fähigkeit bei, die Sprachgewandtheit und die Rhetorik zu fördern. Hildegards Lehren zeigen, wie der Stein dazu beitragen kann, das Selbstvertrauen zu stärken und Hemmungen zu lösen, um die eigenen Gedanken klar und frei auszudrücken.

Bergkristall

Bergkristall nach Hildegard von Bingen

Der Bergkristall gilt als König der Heilsteine. Seine Reinheit und kristallklare Transparenz symbolisieren Klarheit, Bewusstsein und die Verbindung von Geist und Materie. In ihrem naturkundlichen Werk „Physica“ beschreibt Hildegard von Bingen die überlieferte Anwendung des Bergkristalls vor allem zur Förderung der Sehkraft und zur allgemeinen Kräftigung des Organismus.

Und wem die Augen sich verdunkeln, der wärme den Kristall an der Sonne, und so warm lege er ihn oft auf die Augen. Und weil (seine) Natur vom Wasser ist, zieht er die üblen Säfte aus den Augen, und so wird jener (Kranke) besser sehen.

Aber auch wer Schmerzen leidet im Herz oder im Magen oder im Bauch, der wärme den Kristall an der Sonne, und über den so warmen gieße er Wasser, und dann lege er auch für eine kurze Stunde den Kristall in dieses Wasser, und dann nehme er ihn weg. Und so trinke er oft jenes Wasser, und es wird ihm besser gehen im Herz oder im Magen oder im Bauch.

Hildegard von Bingen

Hildegard maß dem Bergkristall eine wohltuende Wirkung zu. Sie empfahl ihn bei Augenleiden, Herzschmerzen und Magenleiden. Dazu sollte der erwärmte Stein auf die betroffene Stelle gelegt werden, um die Sehkraft zu stärken und Feuchtigkeit abzuleiten.

Hildegards Lehren betonen, dass der Bergkristall die inneren Energien klärt und als Verstärker anderer Steine dient. Getragen bei allgemeiner Schwäche, soll er Kraft und Ausdauer fördern und den Energiefluss im Körper anregen.

Bergkristall

Bergkristall nach Hildegard von Bingen

Der Bergkristall gilt als König der Heilsteine. Seine Reinheit und kristallklare Transparenz symbolisieren Klarheit, Bewusstsein und die Verbindung von Geist und Materie. In ihrem naturkundlichen Werk „Physica“ beschreibt Hildegard von Bingen die überlieferte Anwendung des Bergkristalls vor allem zur Förderung der Sehkraft und zur allgemeinen Kräftigung des Organismus.

Und wem die Augen sich verdunkeln, der wärme den Kristall an der Sonne, und so warm lege er ihn oft auf die Augen. Und weil (seine) Natur vom Wasser ist, zieht er die üblen Säfte aus den Augen, und so wird jener (Kranke) besser sehen.

Aber auch wer Schmerzen leidet im Herz oder im Magen oder im Bauch, der wärme den Kristall an der Sonne, und über den so warmen gieße er Wasser, und dann lege er auch für eine kurze Stunde den Kristall in dieses Wasser, und dann nehme er ihn weg. Und so trinke er oft jenes Wasser, und es wird ihm besser gehen im Herz oder im Magen oder im Bauch.

Hildegard von Bingen

Hildegard maß dem Bergkristall eine wohltuende Wirkung zu. Sie empfahl ihn bei Augenleiden, Herzschmerzen und Magenleiden. Dazu sollte der erwärmte Stein auf die betroffene Stelle gelegt werden, um die Sehkraft zu stärken und Feuchtigkeit abzuleiten.

Hildegards Lehren betonen, dass der Bergkristall die inneren Energien klärt und als Verstärker anderer Steine dient. Getragen bei allgemeiner Schwäche, soll er Kraft und Ausdauer fördern und den Energiefluss im Körper anregen.

Gold

Gold nach Hildegard von Bingen

Gold, das edelste aller Metalle, galt in allen Kulturen als Symbol für Vollkommenheit und spirituelle Reinheit. In ihrem naturkundlichen Werk „Physica“ beschreibt Hildegard von Bingen die Anwendung von Gold als gezieltes, innerliches Heilmittel bei Leiden, die eine wärmende und klärende Behandlung erfordern.

Hildegard maß dem Gold eine wohltuende, wärmende und austrocknende Wirkung zu. Sie empfahl es für spezifische Kuranwendungen:

Das Gold ist warm und es hat eine ähnliche Natur wie die Sonne… Wenn ein gesunder Mensch das macht, wird es ihm die Gesundheit erhalten, und wenn er krank ist, wird er gesund sein.

Ein Mensch, der unter Gicht leidet, nehme Gold … und pulverisiere es. Dann nehme er etwas Mehl und Wasser.

Wer Fieber im Magen hat, wärme mit erhitztem Gold reinen Wein und trinke ihn, und das Feuer wird ihn verlassen.

Hildegard von Bingen

Anwendungsgebiete & Kuranweisungen

Goldkur

Die Goldkur wird einmal jährlich zur Behandlung von Gicht, Rheuma und Polyarthritis eingesetzt. Dazu wird fein pulverisiertes Gold (1200 mg) mit Dinkelmehl und Wasser vermischt: Am ersten Tag wird der Teig roh verzehrt; am zweiten Tag wird die verbliebene Menge gebacken und ebenfalls nüchtern gegessen.

Goldwein

Der Goldwein dient zur Anwendung bei Allergien jeder Art und bei fieberhaften Erkrankungen. Dazu wird ein Stück echtes, handgeschürftes Goldnugget benötigt: Das Nugget wird am Herd erhitzt, mit einer Pinzette entnommen und dreimal hintereinander in ein Likörglas voll reinen Wein getaucht. Der Wein wird anschließend getrunken. Die Prozedur soll über einen längeren Zeitraum zwei bis drei Mal täglich angewendet werden.

Nach Hildegards Lehren stärkt die Anwendung von Gold, ob als Kur oder Goldwein, die Lebenskraft (Viriditas) und hilft dem Körper bei der Ausscheidung überschüssiger Säfte und Hitze.

Gold

Gold nach Hildegard von Bingen

Gold, das edelste aller Metalle, galt in allen Kulturen als Symbol für Vollkommenheit und spirituelle Reinheit. In ihrem naturkundlichen Werk „Physica“ beschreibt Hildegard von Bingen die Anwendung von Gold als gezieltes, innerliches Heilmittel bei Leiden, die eine wärmende und klärende Behandlung erfordern.

Hildegard maß dem Gold eine wohltuende, wärmende und austrocknende Wirkung zu. Sie empfahl es für spezifische Kuranwendungen:

Das Gold ist warm und es hat eine ähnliche Natur wie die Sonne… Wenn ein gesunder Mensch das macht, wird es ihm die Gesundheit erhalten, und wenn er krank ist, wird er gesund sein.

Ein Mensch, der unter Gicht leidet, nehme Gold … und pulverisiere es. Dann nehme er etwas Mehl und Wasser.

Wer Fieber im Magen hat, wärme mit erhitztem Gold reinen Wein und trinke ihn, und das Feuer wird ihn verlassen.

Hildegard von Bingen

Anwendungsgebiete & Kuranweisungen

Goldkur

Die Goldkur wird einmal jährlich zur Behandlung von Gicht, Rheuma und Polyarthritis eingesetzt. Dazu wird fein pulverisiertes Gold (1200 mg) mit Mehl und Wasser vermischt: Am ersten Tag wird der Teig roh verzehrt; am zweiten Tag wird die verbliebene Menge gebacken und ebenfalls nüchtern gegessen.

Goldwein

Der Goldwein dient zur Anwendung bei Allergien jeder Art und bei fieberhaften Erkrankungen. Dazu wird ein Stück echtes, handgeschürftes Goldnugget benötigt: Das Nugget wird am Herd erhitzt, mit einer Pinzette entnommen und dreimal hintereinander in ein Likörglas voll reinen Wein getaucht. Der Wein wird anschließend getrunken. Die Prozedur soll über einen längeren Zeitraum zwei bis drei Mal täglich angewendet werden.

Nach Hildegards Lehren stärkt die Anwendung von Gold, ob als Kur oder Goldwein, die Lebenskraft (Viriditas) und hilft dem Körper bei der Ausscheidung überschüssiger Säfte und Hitze.

Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen basieren ausschließlich auf den historischen Überlieferungen von Hildegard von Bingen. Die Wirkung von Edelsteinen ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen und medizinisch nicht anerkannt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Inhalte keine medizinische Beratung darstellen und bei gesundheitlichen Beschwerden stets ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden sollte.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen basieren ausschließlich auf den historischen Überlieferungen von Hildegard von Bingen. Die Wirkung von Edelsteinen ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen und medizinisch nicht anerkannt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Inhalte keine medizinische Beratung darstellen und bei gesundheitlichen Beschwerden stets ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden sollte.