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Gold-Kur mit Gold-Keksen

Trochisci aureati

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Gold
Gold

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Heilkunde wurde die Gold-Kur traditionell dem Bereich von Gelenken und Bewegung zugeordnet und als jährliche Kur zur Gesunderhaltung geschätzt.

Zutaten

Gemahlenes Nugget- oder Flussgold (kein Elektrolytgold), Dinkelmehl und Wasser.

Zubereitung

1,2 g gemahlenes Nugget- bzw. Flussgold mit 2 EL Dinkelmehl und 2 EL Wasser zu einem Teig verkneten und halbieren.

Hinweis

Nach der überlieferten Vorstellung verbleibt das feine Gold einige Zeit im Darm und wird langsam wieder ausgeschieden; die Anwendung gilt als gut verträglich.

Hintergrund

Gold wird seit der Antike als Heilmittel genannt (Paracelsus, Homöopathie). Hildegard nennt es im Zusammenhang mit Gicht und Rheuma.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014. S. 119.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Gold

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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