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Griechenklee

Trigonella foenum-graecum

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Griechenklee
Griechenklee

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde Griechenklee traditionell dem Bereich von Herz und Kreislauf zugeordnet.

Zutaten

Verwendet werden die Samen und der Saft der Pflanze, in der Überlieferung daneben das Kraut.

Pflanzenkundliches

Griechenklee ist ein zweiter deutscher Name für den Bockshornklee; die Quellen führen beide Namen nebeneinander und nennen als botanischen Namen Trigonella foenum-graecum. Genutzt wird vor allem der Samen; daneben nennt Hildegard das im Sommer geerntete Kraut. Der Samen ist ungewöhnlich reich an Schleimstoffen – die Fachliteratur nennt Anteile bis zu 45 Prozent – und enthält daneben Eiweiß und freie Aminosäuren mit einem für Pflanzen bemerkenswerten Lysin-Anteil; hinzu kommen Bioflavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe und ein nur geringer Anteil ätherischen Öls. In der Physica hat der Bockshornklee sein Kapitel unter den Pflanzen des ersten Buches; Hildegard ordnet ihn dort als mehr kalt als warm ein und beschreibt, dass der Samen in Wein erwärmt wird.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014.
  2. Hildegard von Bingen: Heilsame Schöpfung. Die natürliche Wirkkraft der Dinge (Physica). Hrsg. von der Abtei St. Hildegard, Eibingen. Beuroner Kunstverlag 2012 (4. Auflage 2024). Cap. 1-36.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Griechenklee

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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