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Kardensalbe

Unguentum Dipsaci

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Kardensalbe
Kardensalbe

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde die Kardensalbe der äußeren Hautpflege zugeordnet.

Zutaten

Fruchtkopf, Blätter und Wurzel der Karde (Dipsacus fullonum), Schmalz oder Fett als Grundlage.

Zubereitung 1

Die Pflanzenteile werden zerkleinert und mit frischem Schmalz zu einer Salbe verarbeitet.

Hinweis

Nur äußerlich. Zuerst an einer kleinen Hautstelle testen.

Pflanzenkundliches

Die Weberkarde trägt stachelige Blütenköpfe, die früher zum Aufrauen von Wolltuch dienten.

Quellen & Belegstellen

  1. Ptok, Michael: Die Hildegard-Hausapotheke für die ganze Familie. St. Benno Verlag 2025. S. 118.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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