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Maulbeere

Morus nigra

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Maulbeere
Maulbeere

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde die Maulbeere traditionell dem Bereich von Haut und Leber zugeordnet.

Zutaten

Verwendet werden die Blätter und die schwarzen oder roten Früchte.

Pflanzenkundliches

Von der Maulbeere werden im Hildegard-Schrifttum zwei Teile genutzt: die Blätter und die Früchte. Die Blätter liefern Bioflavonoide, pflanzliche Sterole wie Beta-Sitosterol und ätherisches Öl. Die schwarzen oder roten Früchte enthalten fette Öle, Vitamin C, Bioflavonoide, die Fruchtfarbstoffe der Anthocyane sowie Rutin und bis zu fünfundzwanzig Prozent Eiweiß. In der Hildegard-Literatur ist die Maulbeere mit zwei Zubereitungen vertreten: einer äußerlichen Anwendung der abgekochten Blätter und einem eingekochten Ansatz der Früchte mit Wein, Weinessig und Honig.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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