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Mönchspfeffer-Creme/Spray

Unguentum Agni casti fructi et Aerosol

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Mönchspfeffer
Mönchspfeffer

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

Zur Pflege und Vitalisierung der Intimschleimhaut verwendet; die Anwendung soll das natürliche Gleichgewicht der Schleimhaut unterstützen.

Zutaten

Creme: Amberbaumharz, Balsam von Tolu, Mönchspfeffer, Schafgarbe, Ringelblume, Fenchel, Süßholz, Duftrose, Quendel, Tonkabohne, ätherische Öle und Dinkelextrakt. Spray: Rosmarin, Kokosnussöl, Mönchspfeffer, Heilerde, Schafgarbe, Steinklee, Schwarze Johannisbeere, Weiße Lilie, Tonkabohne, Sarsaparilla, Dinkelextrakt und Vitamin E.

Hinweis

Wichtig: Bei Beschwerden im Intimbereich oder Verdacht auf eine Infektion ist ärztlicher Rat einzuholen; die Pflegeprodukte ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Pflanzenkundliches

Den enthaltenen ätherischen Ölen werden pflegende, keimhemmende Eigenschaften zugeschrieben. Die pflanzlichen Hormonstoffe des Mönchspfeffers sind traditionell für ihre ausgleichende Wirkung bekannt.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014. S. 191.
  2. Hildegard von Bingen: Heilsame Schöpfung. Die natürliche Wirkkraft der Dinge (Physica). Hrsg. von der Abtei St. Hildegard, Eibingen. Beuroner Kunstverlag 2012 (4. Auflage 2024). Cap. 1-16 (Pfeffer).

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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