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Pelargonie

Pelargonium odoratissimum

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Pelargonie
Pelargonie

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde die Pelargonie traditionell dem Bereich von Atemwegen und Verdauung zugeordnet.

Zutaten

Verwendet werden pulverisierte Pflanzenteile und das daraus gewonnene ätherische Öl. Als Inhaltsstoffe werden ätherisches Öl und Bioflavonoide genannt.

Pflanzenkundliches

Die Pelargonien sind Duftpflanzen: Ihr ätherisches Öl erinnert je nach Art an Weihrauch, an Muskat oder an Zitronenmelisse; besonders intensiv duftet das Öl von Pelargonium odoratissimum. In der Fachliteratur werden dem Öl antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben; daneben werden Bioflavonoide als Radikalfänger genannt. Geprüft wurde unter anderem ein Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie, der Gegenstand einer randomisierten Doppelblindstudie war. In der Hildegard-Literatur tritt die Pflanze vor allem als Bestandteil eines Mischpulvers auf, zu dem außerdem Bertram und Muskat gehören; dem Bertram wird darin die tragende Rolle zugeschrieben.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014.
  2. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Heilschätze. Schafgarbe, Veilchen, Galgant, Bertram. Knaur Verlag 2018.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Pelargonie

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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