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Pflaumenholzaschen-Lauge

Lixivum crinale »H«, Pruni Clinis corticis et folium

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Pflaumenholzaschen
Pflaumenholzaschen

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

Zur Pflege von Haar und Kopfhaut verwendet – bei Schuppen, glanzlosem Haar und im Zusammenhang mit vermehrtem Haarausfall, auch bei gereizter, übersäuerter Kopfhaut.

Zutaten

Pflaumenholzasche, Wein und Wasser.

Zubereitung

3 Handvoll Rinde und Blätter des Pflaumenbaums im Muffelofen (oder in Alufolie über Holzkohlenglut) veraschen, damit die Rinde nicht verbrennt. Die Asche zerkleinern bzw. pulverisieren und noch heiß in 1 l heißen Wein geben.

Hinweis

Achtung: stark alkalisch – vor der Anwendung 1:1 mit Wasser verdünnen. Sind die Haarwurzeln bereits abgestorben, ist kein neuer Haarwuchs möglich.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014. S. 213.
  2. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014. S. 98.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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