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Liebstöckel-Saft

Succus Levistici

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Liebstöckel
Liebstöckel

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde der Liebstöckel-Saft traditionell als Frauenkraut dem weiblichen Zyklus zugeordnet.

Zutaten

Frischer Liebstöckelsaft, Eier und Wein.

Zubereitung

2 Eier in Gemüse- oder Hühnerbrühe verquirlen, 125 ml Wein, 2 EL frischen Liebstöckelsaft und 3 bis 4 EL Sahne zugeben und zusammen aufkochen. Als Eidotter-Suppe: 2 Eier in klare Hühnerbrühe quirlen, 3 bis 4 EL saure Sahne oder Schmand, ein halbes Glas Bio-Wein und 2 EL Liebstöckelsaft einrühren.

Hinweis

Ergänzend wird ein Hildegard-Aderlass empfohlen. Zu meiden sind Rindfleisch, Rohkost und kohlensäurehaltiges Wasser.

Pflanzenkundliches

Liebstöckel enthält pflanzliche Hormonstoffe, denen eine ausgleichende Wirkung auf hormonell bedingte Frauenbeschwerden zugeschrieben wird. Bekannt ist er auch als »Maggikraut«.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014. S. 172.
  2. Hildegard von Bingen: Heilsame Schöpfung. Die natürliche Wirkkraft der Dinge (Physica). Hrsg. von der Abtei St. Hildegard, Eibingen. Beuroner Kunstverlag 2012 (4. Auflage 2024). Cap. 1-139 (Liebstöckel).
  3. Breindl, Ellen: Das große Gesundheitsbuch der Hl. Hildegard von Bingen. Bassermann Verlag 2004. S. 232.

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Liebstöckel

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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