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Hirschzungenfarn-Pulver

Herba Asplenii scolopendriae pulvis

Historische Überlieferung – keine medizinischen Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen. mehr

Historische Pflanzenzeichnung: Hirschzunge
Hirschzunge

Überlieferung (Hildegard-Tradition)

In der Hildegard-Überlieferung wurde das Hirschzungenfarn-Pulver traditionell im Zusammenhang mit Schreck- und Unfallfolgen sowie bei Kopf- und Brustschmerzen genannt.

Zutaten

Sonnengetrocknetes Hirschzungenfarnkraut.

Hinweis

Nach einem Kopftrauma können noch Jahre später unklare Kopfschmerzen auftreten. Wichtig: niemals einer bewusstlosen Person einflößen; bei ernsten Verletzungen umgehend ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Quellen & Belegstellen

  1. Strehlow, Wighard: Die Hildegard-Naturapotheke. Heilmittel und Rezepte von A bis Z. Knaur Verlag 2014. S. 145.
  2. Strehlow, Wighard: Der Hildegard-Kompass. Die wichtigsten Heilmittel und Anwendungen. Knaur Verlag 2014. S. 68.
  3. Hildegard von Bingen: Heilsame Schöpfung. Die natürliche Wirkkraft der Dinge (Physica). Hrsg. von der Abtei St. Hildegard, Eibingen. Beuroner Kunstverlag 2012 (4. Auflage 2024). Cap. 1-30 (Hirschzunge).

Der Text dieses Eintrags ist eine eigenständige, sinngemäße Zusammenfassung auf Grundlage der genannten Werke – keine wörtliche Wiedergabe. Die Seiten- bzw. Kapitelangaben weisen die inhaltliche Herkunft nach. Hochgestellte Ziffern an einer Abschnittsüberschrift verweisen auf das Werk, dem dieser Abschnitt konkret folgt. Alle Rechte an den Originalwerken liegen bei den jeweiligen Autorinnen, Autoren und Verlagen.

Weitere Zubereitungen aus Hirschzunge

Historische Überlieferung. Die vorstehenden Angaben geben wieder, wie dieses Mittel in der Tradition der Hildegard von Bingen beschrieben und verwendet wurde. Es handelt sich um kulturhistorische Informationen, nicht um medizinische Empfehlungen, Heil- oder Gesundheitsaussagen; sie ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

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